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Endovenöse Lasertherapie in Salzburg:
Krampfadern minimalinvasiv behandeln

Die endovenöse Lasertherapie, kurz EVLT oder EVLA, ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung bestimmter erkrankter Stammvenen bei Krampfadern. Dabei wird die betroffene Vene unter Ultraschallkontrolle gezielt von innen verschlossen. Meist ist diese Behandlung in örtlicher Betäubung, ohne Narkose und ambulant möglich.

 

Ob eine Laserbehandlung für Sie geeignet ist, lässt sich jedoch nicht allein anhand sichtbarer Krampfadern beurteilen. Entscheidend ist zunächst eine genaue Untersuchung des oberflächlichen und tiefen Venensystems mittels Duplexsonografie.

 

In meiner chirurgischen Wahlarztordination in Salzburg verbinde ich die fachärztliche Venenuntersuchung mit der individuellen Planung und Durchführung moderner Venenbehandlungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der endovenösen Lasertherapie.

Laserfaser und Laserschutzbrille für die endovenöse Lasertherapie von Krampfadern

Was ist die endovenöse Lasertherapie?

Bei der endovenösen Lasertherapie wird eine dünne Laserfaser (zwischen 1 und 2 Millimeter) über eine kleine Punktion in eine erkrankte oberflächliche Stammvene eingebracht.

 

Die Vene wird anschließend unter Ultraschallkontrolle durch gezielte Wärmeenergie von innen verschlossen. Das Blut wird dadurch nicht mehr über die erkrankte Vene, sondern über andere funktionsfähige Venen zurück zum Herzen transportiert.

 

Die behandelte Vene verbleibt zunächst im Körper und wird im weiteren Verlauf schrittweise vom Körper selbst um- und abgebaut.

 

Da kein größerer Hautschnitt erforderlich ist und die erkrankte Stammvene nicht wie bei einer klassischen Stripping-Operation herausgezogen werden muss, zählt die EVLT zu den minimalinvasiven Verfahren der Krampfadernbehandlung und ist häufig ambulant und ohne Narkose durchführbar.

Endovenöse Lasertherapie zur Behandlung von Krampfadern

Warum ist der Venenultraschall vor einer EVLT entscheidend?

Vor jeder geplanten Laserbehandlung erfolgt eine genaue Untersuchung der Beinvenen mittels farbkodierter Duplexsonografie.

 

Der Ultraschall zeigt nicht nur die sichtbaren Krampfadern. Er ermöglicht vor allem die Beurteilung der Blutflussrichtung und der Funktion der Venenklappen.

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So lässt sich feststellen, ob eine Stammvene insuffizient ist, welcher Venenabschnitt betroffen ist und welche sichtbaren Seitenäste damit in Zusammenhang stehen.

Farbduplexsonografie einer oberflächlichen Beinvene bei Krampfadern

 

Auch das tiefe Venensystem wird entsprechend der individuellen Fragestellung beurteilt.

 

Erst anhand dieser Informationen kann entschieden werden, ob eine endovenöse Lasertherapie sinnvoll ist oder ob ein anderes Behandlungsverfahren besser zur vorliegenden Venenerkrankung passt.

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Mehr über Venencheck und Behandlung von Krampfadern

Wie läuft eine endovenöse Lasertherapie ab?

1. Duplexsonografie und Behandlungsplanung

2. Örtliche Betäubung und Einbringen der Laserfaser

Vor dem Eingriff wird der Verlauf der erkrankten Vene mittels Ultraschall genau beurteilt und die Behandlung individuell geplant.

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Dabei wird auch geklärt, ob zusätzlich sichtbare Seitenastkrampfadern vorhanden sind und ob diese gleichzeitig oder gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden sollen.

Die erkrankte Stammvene wird unter Ultraschallkontrolle punktiert. Über diesen kleinen Zugang wird eine dünne Laserfaser in der Vene positioniert.

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Das Gewebe um die zu behandelnde Vene wird örtlich betäubt. Diese sogenannte Tumeszenzanästhesie dient gleichzeitig dazu, das umliegende Gewebe während der thermischen Behandlung zu schützen.

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Eine Vollnarkose ist für eine isolierte endovenöse Lasertherapie deshalb häufig nicht erforderlich.

3. Verschluss der Vene
unter Ultraschallkontrolle

Nach korrekter Positionierung der Laserfaser wird die Vene kontrolliert von innen behandelt.

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Während die Faser schrittweise zurückgezogen wird, führt die Laserenergie zu einer thermischen Reaktion der Venenwand. Dadurch wird die behandelte Vene verschlossen.

 

Der Eingriff erfolgt unter Ultraschallkontrolle, sodass Lage und Verlauf der behandelten Vene während der Therapie beurteilt werden können.

4. Mobilisation und
individuelle Nachsorge

Nach einer unkomplizierten endovenösen Lasertherapie ist eine frühe Mobilisation in der Regel erwünscht.

 

Welche körperlichen Belastungen sinnvoll sind, wann Sport wieder aufgenommen werden kann und ob beziehungsweise wie lange eine Kompression empfohlen wird, hängt vom individuellen Befund und vom Umfang der Behandlung ab.

 

Auch Art und Zeitpunkt möglicher Nachkontrollen werden an das persönliche Risiko, den Eingriff und den weiteren Verlauf angepasst.

Was passiert mit der verschlossenen Vene und den sichtbaren Krampfadern?

Eine der häufigsten Fragen betrifft die verschlossene Stammvene: Sie wird nach erfolgreicher Behandlung für den Bluttransport nicht mehr benötigt. Das Blut fließt über andere funktionierende Venen des Beins zurück.

 

Die behandelte Vene wird anschließend im Laufe der Zeit vom Körper schrittweise umgebaut und abgebaut.

 

Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen einer erkrankten Stammvene und den häufig sichtbaren geschlängelten Seitenastkrampfadern.

 

Die EVLT behandelt in erster Linie die zugrunde liegende insuffiziente Stammvene. Sichtbare Seitenäste können sich nach Ausschaltung der krankhaften Druckbelastung zurückbilden, müssen aber nicht vollständig verschwinden.

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Je nach Befund und vorliegen von Seitenastkrampfadern kann deshalb zusätzlich eine Miniphlebektomie oder Sklerosierung sinnvoll sein. Ob eine solche Behandlung gleichzeitig oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, wird individuell entschieden.

Vorteile, Grenzen und mögliche Risiken der EVLT

Vorteile des minimalinvasiven Verfahrens

Bei geeigneten Befunden ermöglicht die endovenöse Lasertherapie die Behandlung einer erkrankten Stammvene über einen kleinen Venenzugang.

 

Die Vene muss nicht über einen größeren operativen Zugang entfernt werden, für die Laserfaser reicht die Punktion ähnlich wie bei einer Blutabnahme. Die Behandlung kann häufig unter örtlicher Betäubung (ohne Narkose) erfolgen und eine frühe Mobilisation ist in der Regel möglich. So ist eine EVLT meist ambulant und ohne stationären Aufenthalt durchführbar.

 

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Eingriff sonografisch geplant und unter Ultraschallkontrolle durchgeführt wird.

Welche Vorteile dies im individuellen Fall gegenüber anderen Behandlungsverfahren bietet, hängt jedoch vom jeweiligen Venenbefund ab.

Wann ist eine andere Behandlung sinnvoll?

Nicht jede Venenerkrankung eignet sich für eine endovenöse Lasertherapie.

 

Je nach individuellen körpereigenen Gegebenheiten, wie der Anatomie, Art der betroffenen Vene, vorausgegangenen Eingriffen, Begleiterkrankungen oder Ausprägung der Krampfadern können auch andere Verfahren sinnvoll sein.

 

Dazu gehören beispielsweise die Sklerosierung, Miniphlebektomie oder in ausgewählten Situationen eine klassische chirurgische Behandlung.

 

Das Ziel ist deshalb nicht, möglichst jede Krampfader mit Laser zu behandeln, sondern das Verfahren auszuwählen, das zum individuellen Befund passt.

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?

Auch eine minimalinvasive Behandlung ist nicht vollständig frei von Risiken.

 

Nach einer EVLT können beispielsweise vorübergehende Blutergüsse, Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühle oder lokale Schmerzen auftreten. Möglich sind außerdem entzündliche Reaktionen oberflächlicher Venen, Pigmentveränderungen oder vorübergehende Sensibilitätsstörungen.

 

Thrombotische Komplikationen sind selten, müssen aber bei der individuellen Risikoabschätzung berücksichtigt werden.

Ebenfalls selten sind thermische Schädigungen des umgebenden Gewebes.

 

Vor dem Eingriff werden die für Ihre persönliche Situation relevanten Risiken und Behandlungsalternativen ausführlich besprochen.

EVLT oder klassische Krampfadernoperation?

Sowohl die endovenöse Lasertherapie als auch klassische Operationsverfahren verfolgen das Ziel, einen krankhaften venösen Rückfluss zu beseitigen.

 

Bei einer klassischen Stripping-Operation wird die erkrankte Stammvene operativ entfernt. Bei der EVLT verbleibt sie im Körper und wird über einen kleinen Zugang von innen verschlossen.

 

Endovenöse thermische Verfahren sind heute etablierte Behandlungsmöglichkeiten bei geeigneter Stammveneninsuffizienz.

 

Welches Verfahren für Sie sinnvoll ist, hängt jedoch nicht allein von der Frage „Laser oder Operation?“ ab. Entscheidend sind die genaue Anatomie, der Ultraschallbefund, Ihre Beschwerden, vorausgegangene Behandlungen und individuelle medizinische Faktoren.

Endovenöse Lasertherapie bei

Dr. med. univ. Michael de Cillia 

in Salzburg

Dr. med. univ. Michael de Cillia, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Salzburg, beim Venencheck mit Farbduplex Sonographie

Dr. med. univ. Michael de Cillia ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Oberarzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg.

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Zu seinen klinischen Spezialgebieten zählen die minimalinvasive Chirurgie und die endovenöse Lasertherapie von Venen und Krampfadern.

 

Mit dem ÖÄK-Zertifikat Sonographie der Venen besteht zusätzlich eine spezialisierte Qualifikation für die sonografische Untersuchung des Venensystems.

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In der Wahlarztordination in Salzburg erfolgt die Betreuung persönlich: von der ersten Venenuntersuchung und Duplexsonografie über die Auswahl des geeigneten Behandlungsverfahrens bis zur individuellen Nachsorge.

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Dabei steht nicht eine bestimmte Methode im Vordergrund, sondern die Frage, welche Behandlung für den jeweiligen Befund sinnvoll ist.

FAQ: Häufige Fragen zur Lasertherapie von Krampfadern

Kann jede Krampfader mit Laser behandelt werden?

Nein.

Die endovenöse Lasertherapie eignet sich vor allem zur Behandlung bestimmter erkrankter Stammvenen.

 

Ob eine EVLT möglich und sinnvoll ist, wird anhand der Duplexsonografie und des individuellen Venenbefundes beurteilt. Kleinere Seitenäste oder Besenreiser werden in der Regel mit anderen Verfahren behandelt.

Brauche ich für die EVLT eine Vollnarkose?

Für eine isolierte endovenöse Lasertherapie ist häufig keine Vollnarkose erforderlich.

 

Die Behandlung kann in örtlicher Betäubung beziehungsweise Tumeszenzanästhesie durchgeführt werden.

Ob im individuellen Fall zusätzliche Maßnahmen notwendig sind, hängt vom Umfang der Behandlung und den persönlichen Voraussetzungen ab.

Ist eine endovenöse Lasertherapie schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Das Einbringen der Betäubung und einzelne Schritte des Eingriffs können dennoch als unangenehm empfunden werden.
Generell gilt die endovenöse Lasertherapie von Krampfadern jedoch als minimalinvasive Technik. Im Vergleich zur klassischen Operation beschreiben die Patientinnen und Patienten die Lasertherapie als sehr schmerzarm.

 

Nach der Behandlung können vorübergehend Spannungsgefühle, Druckempfindlichkeit, Blutergüsse oder lokale Schmerzen auftreten.

Wann kann ich nach einer EVLT wieder arbeiten oder Sport treiben?

Das hängt vom Umfang der Behandlung und von Ihrer Tätigkeit ab.

Leichte Alltagsbewegung ist nach einer unkomplizierten Behandlung häufig frühzeitig möglich, sodass Spaziergänge bereits am Operationstag möglich sind.

 

Wann körperlich belastende Arbeit oder Sport wieder sinnvoll sind, wird individuell festgelegt.

Üblicherweise ist die Genesungszeit aufgrund der minimalinvasiven Technik jedoch deutlich kürzer als bei klassischen Operationsverfahren (Stripping).

Brauche ich nach der Lasertherapie Kompressionsstrümpfe?

In der Regel ja.

 

Ob und wie lange eine Kompression empfohlen wird, hängt vom individuellen Venenbefund, vom Umfang der Behandlung und von eventuell zusätzlich durchgeführten Eingriffen ab.

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Sie erhalten deshalb nach der Behandlung eine auf Ihre Situation abgestimmte Empfehlung.

Können nach einer EVLT erneut Krampfadern entstehen?

Ja. Die erfolgreich behandelte Vene kann verschlossen bleiben, dennoch können sich im Laufe der Zeit andere Venen krankhaft verändern oder neue Krampfadern sichtbar werden, insbesondere, da es sich bei Krampfadernleiden um eine chronisch progressive Erkrankung und Bindegewebsschwäche handelt. 

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Auch bestehende Seitenastkrampfadern können nach einer Stammvenenbehandlung teilweise weiterbestehen und gegebenenfalls eine zusätzliche Behandlung erfordern.

Eine sorgfältige Ultraschalldiagnostik und eine individuell abgestimmte Behandlung sind daher besonders wichtig.

Was ist der Unterschied zwischen EVLT und Miniphlebektomie?

Bei der endovenösen Lasertherapie wird vor allem eine erkrankte Stammvene von innen verschlossen. Mit der Miniphlebektomie werden dagegen geeignete oberflächliche Seitenastkrampfadern über kleine Hautöffnungen entfernt. Je nach Duplexbefund können beide Verfahren miteinander kombiniert werden.

Was kostet eine endovenöse Lasertherapie?

Die Kosten hängen vom individuellen Befund und vom Umfang der notwendigen Behandlung ab.

Vor einer geplanten EVLT erfolgt deshalb zunächst eine Venenuntersuchung mit Duplexsonografie und eine genaue Therapieplanung.

 

Anschließend erhalten Sie eine transparente Information über die voraussichtlichen Behandlungskosten.

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Die Ordination wird als Wahlarztordination geführt. Ob und in welchem Umfang Kosten durch Ihre Krankenversicherung oder eine private Zusatzversicherung erstattet werden, hängt von den jeweiligen Versicherungsbedingungen ab.

Beratung zur endovenösen Lasertherapie
in Salzburg

Wenn bei Ihnen Krampfadern oder eine Stammvenenschwäche festgestellt wurden oder Sie wissen möchten, ob eine Laserbehandlung für Sie infrage kommt, ist der erste Schritt eine genaue Untersuchung der Beinvenen.

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In meiner chirurgischen Wahlarztordination in Salzburg können wir Ihren Venenbefund mittels Duplexsonografie beurteilen und anschließend gemeinsam besprechen, ob eine endovenöse Lasertherapie oder ein anderes Verfahren für Sie sinnvoll ist.

Dr. med. univ. Michael de Cillia
Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Oberarzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg

ÖÄK-Zertifikat Sonographie der Venen

 

Tätigkeitsschwerpunkte unter anderem minimalinvasive Chirurgie und Behandlung von Venenerkrankungen

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